Kennst Du das Gefühl, mehr Zeit damit zu verbringen, Prozesse zu dokumentieren, als Dich um das wichtige Tagesgeschäft zu kümmern?

Vor allem um die Arbeit, die uns Spaß macht, weil wir wissen, was wir da täglich tun.

Und wer hat überhaupt die Kapazitäten für so ein langwieriges Projekt, wie Prozess-Dokumentation, frage ich mich ganz besorgt?

Wir brauchen Organigramme, Diagramme, Tools, Checklisten, Flussdiagramme, wir könnten wahrscheinlich irgendwann sogar einen Tanz choreografieren, der unsere Arbeitsabläufe darstellt.

„Schritt links, Schritt rechts und jetzt ein Doppelsalto für den Monatsabschluss!“

Und wenn man endlich denkt, es wäre alles dokumentiert und optimiert, ändert sich der Prozess. Es braucht also eine Überarbeitung der Dokumentation und das Spiel beginnt von vorn.

Die derzeitige Herausforderung einer Klientin besteht nun genau darin.

Jeden Schritt, den sie machen, sollen sie aufzuschreiben, als ob ihr Unternehmensalltag das Drehbuch für einen Hollywood-Film wäre.

Es wird gegrübelt, geschwitzt, gezweifelt und geflucht.

Nachdem wir uns eingearbeitet haben, nehmen wir es jetzt mit Humor und ziehen es durch mit der nötigen Akribie, weil wir wissen, ein Unternehmensalltag ist tatsächlich wie das Drehbuch für einen Hollywoodfilm.

Wir brauchen eine Anleitung, einen Leitfaden, eine Art Drehbuch, um den Überblick zu behalten, um die Darsteller austauschbar zu machen und um so sicherzustellen, dass unsere Aufführung auch mit neuen Darstellern oder trotz Krankmeldungen oder des nötigen Sabbat- Jahres reibungslos verläuft und wir den Unternehmenserfolg nicht dem Zufall überlassen.

Deshalb dokumentieren wir unsere Prozesse. Weil es dadurch irgendwann erst möglich und vor allem leichter wird.

Also spitz den Bleistift und schreib die Geschichte Deines Unternehmensalltags auf – mit allem Drama, das dazugehört.

Hier mal eine kurze Anleitung für wild Entschlossene:

1. Richtlinien für die Prozess-Dokumentation festlegen!

2. Alle Prozesse im Unternehmen identifizieren!

3. Prozess-Aktivitätenliste erstellen!

4. Reihenfolge der Prozess-Aktivitäten festlegen!

5. Zuordnung in 3 Prozess-Kategorien! Management/ Wertschöpfung/ Support

6. Format und Symbole für die Darstellung festlegen!

7. Finalisierung und Optimierung mit wichtigen Fragen!
Wie wird es leichter?
Wo sind wir zu kleinteilig?
Was hat uns schon immer genervt?
Wie werden wir effizienter?

Oder Du holst Dir HÜLFE!

Bei Schräglage schick mir gerne eine Mail, bevor das Kind in den Brunnen fällt.
Für den Fall es ist drin, ruf schnell an.

Gemeinsam ziehen wir den Karren aus dem Dreck.

Es funktioniert so herrlich einfach, dass Du Dich am Ende fragen wirst: „Warum bin ich da nicht schon früher und von selbst darauf gekommen?“