WENN ZWEI SICH STREITEN…
… hilft Humor!

Nicht wirklich! 😞

Die Art und Weise, wie wir mit Konflikten umgehen, variiert erheblich.
Sie spiegelt in erster Linie unsere individuelle Persönlichkeit und unsere Überzeugungen wider.
Dazu kommt natürlich immer unsere Tagesverfassung und unser eigener Kosmos, in dem wir gerade und manchmal gefühlt sogar gefangen sind.

Sanfte Diskussion oder leidenschaftlicher Disput?
Zivilisierte Streitkultur oder direkt unter die Gürtellinie? 🙄

Menschen und ihre einzigartige Streitkultur:

Die empathische Vermittlerin:
… strebt nach Harmonie und vermeidet Konfrontationen. Statt sich direkt in einen Konflikt zu stürzen, versucht sie, kompromissbereit, ruhig und emphatisch einen gemeinsamen Konsens zu finden.

Die Analytische Denkerin:
… neigt dazu, Konflikte recht emotionslos mit logischem Denken und rationalen Argumenten zu lösen.

Die Leidenschaftliche Kämpferin:
… bringt Emotionen und Überzeugungen ein, mit dem Ziel, dafür wie eine Löwin zu kämpfen. Sie scheut sich nicht vor hitzigen Diskussionen.

Der friedliebende Flüchtling:
… neigt dazu, Konflikten komplett aus dem Weg zu gehen und sich zurückzuziehen.
Sie fühlt sich unwohl und verzichtet sogar auf ihre eigenen Bedürfnisse nur um des lieben Friedens Willen.

Also kein Gießkannenprinzip?

Die Kunst besteht darin, den Menschen zu erkennen, seine Streikkultur zu respektieren, sich im besten Fall zu wappnen und so konstruktiv, wie möglich mit Konflikten umzugehen, um gemeinsam zu wachsen und dazu zu lernen.

Für uns, für unsere Lebenszufriedenheit und schlussendlich für unsere Produktivität! 💪🏻

WIE KRIEGEN WIR JETZT DIE KUH VOM EIS?
Umgang mit moralischen Dilemmas im Unternehmen

Das Problem an Missverständnissen und daraus resultierenden Konflikten ist das Beharren auf eigenen Sichtweisen.

Festgefahren und im Tunnel, wie mein Straßenhund Frau Chanel Rebell Flanell auf der Jagd. Und das verflixte EGO…

Friedrich Glasl hat nicht nur die 4 Phasen dokumentiert, die ein Unternehmen durchläuft.

REMINDER: Als Gründer sind wir in der Pionierphase und bewegen uns über die Differenzierungsphase zur Wachstumsphase in die Integrationsphase. Im besten Fall. Den Weg schaffen bekanntlich laut Studien nur 50% aller Unternehmen.

Auch die berühmten 9 Eskalationsstufen eines Konfliktes sind von ihm. Wie vorrausschauend.

Genau die benötigen wir in der Wachstumsphase, wenn das Thema Teambildung im Fokus steht mit Mitarbeiter:innen unterschiedlichster Couleur und jeder hat seine eigene Streitkultur.

Mit Glasl’s Eskalationsstufen sind wir in der Lage, auftretende Konflikte einzustufen und schlussendlich zu prüfen, kriegen wir die Kuh hier überhaupt noch vom Eis oder sind schon alle Messen gelesen?

In meiner Doppelqualifikation als Trainerin und Mediatorin erlaube ich mir, Dir nochmal 3 Lernhäppchen zur Konfliktvorbeugung im Unternehmen mitzugeben, weil unsere Lebenszufriedenheit obere Priorität hat.

 

1/ Klare Kommunikation und offene Feedbackkultur!

Unternehmen sollten eine offene Kommunikationskultur fördern, in der jeder Mitarbeitende alles fragen und sein Anliegen und seine Meinungen frei äußern kann, ohne Angst haben zu müssen. Die Einführung einer konstruktiven Feedbackkultur ermöglicht es allen, offen über Erwartungen und Probleme zu sprechen. Das fördert Verständnis und ermöglicht Entwicklung.

Regelmäßige Meetings, Feedback-Sitzungen und transparente Kommunikationskanäle tragen außerdem dazu bei, Konflikte frühzeitig zu identifizieren und anzugehen, bevor wir in die letzten 3 Eskalationsstufen kommen.

2/ Mediation und Konfliktlösungstrainings!

Die Implementierung von Workshops zur Konfliktlösung kann allen Beteiligten helfen, effektive Kommunikationsfähigkeiten und Techniken zur Konfliktbewältigung zu entwickeln. Bedeutet, wir optimieren die Streitkultur im Unternehmen. Man könnte außerdem interne Mediatoren ausbilden, die klare Richtlinien und Verfahren für Konfliktlösungen im Unternehmen etablieren.

3/ Teamentwicklung!

Der Aufbau eines starken Teamgeists und die Förderung einer positiven Teamdynamik bleiben so wichtig, wie eh und je.
Ja, ein Unternehmen ist kein Traumschiff, aber alle Teamaktivitäten und Teambildungs-Maßnahmen amortisieren sich, stärken das Verständnis, die Zusammenarbeit und das Vertrauen unter den Teammitgliedern.